Mittwoch, 21. Februar 2018

Samstag, 17. Februar 2018

Ordnungschaffende Recycling-Spielerei


Manchmal, wenn ich aufräume, frage ich mich, ob ich dies oder jedes nicht doch entsorgen sollte. 
Manches entsorge ich auch. 
Manchmal vermisse ich davon einige Zeit später etwas, nämlich dann, wenn die zündende Idee kommt, was daraus hätte werden können. 
Manches bewahre ich lange auf, obwohl es vielleicht ein bisschen verrückt ist.

Heute habe ich mal wieder den Hausflur aufgeräumt, einen Ort, der leider nicht zum Vorzeigen in einem Wohnweltkatalog geeignet ist und in dem sich gerne mehr Chaos ausbreitet, als mir lieb ist. 
Unter anderem tummeln sich da genau jene Dinge, die wirklich endgültig aus dem Haus sollen. Sachen für den Sozialen Laden mischen sich gerne mit den Dingen, die in den Gebrauchtwaren-Shop sollen oder irgendwem zurückgegeben werden müssen und verstecken die Gästesocken, dann fallen noch Jacken und Helme der Jungs drauf und man findet selten, was man sucht...

Als ich dort heute so vor mich hinräumte, hatte ich die Idee. 

Also jene Idee, die mir urplötzlich klarmachte, warum es gut war, die Manschetten und Krägen der recycelten Hemden von meinem Deckenprojekt aufzubewahren, auch wenn ich mich in diesem Zusammenhang schön öfter gefragt hatte, ob ich nicht etwas verrückt bin. 

Jetzt weiß ich nämlich, wozu sie ideal geeignet sind: für Etiketten. 
In diesem Fall für Ordnungsetiketten, die ich an die betreffenden Beutel (bzw. ans Gästesockenkörbchen) hänge und die jedermann unmissverständlich und adrett klarmachen, um was es sich hierbei handelt. 

Gedacht - genäht, einfach zwischendurch zwischen dem Aufräumen. 
(Solche kleinen Freuden versüßen den Alltag völlig kalorienfrei.)

Wer weiß, vielleicht wird mein Hausflur eines Tages doch noch zum Katalogidyll, wenn das so weitergeht, mit der Ordnung und den liebreizenden Etiketten und so.  

Wenn ich mir die Stoffzettel so anschaue, dann denke ich, dass auch die restlichen Manschetten und Krägen eines Tages noch zu hübschen Anhängern werden. 

Das ist ausbaufähig.

So. Und das rote Band wohnt in der Schachtel mit recycelten Geschenkbändern, die ich "für irgendeinen Fall" aufbewahre. Die Nieten stammen noch aus Jugendzeiten und die schwere Nietenzange nehme ich auch nur alle paar Jahre mal zur Hand. Dann aber freue ich mich über die solide Qualität "made in W-Germany".

Das ist also ein Projekt der Art "Upcycling total". 

Deshalb darf es zu Gustas Linkparty.



Freitag, 16. Februar 2018

Shirt mit Muster

... tagesfrisch von heute...
... und soll sofort in den Blog, damit es gar nicht erst in die Verlegengheit kommt, sich im nach wie vor bestehenden Stau hinten anstellen zu müssen.... 

Darum nutzte ich eine Pause des Nieselregens für ein schnelles Foto. 
Memo: 
Stoff: "94% cotton, 6%elastane, designed in Denmark", – mal sehen, wie ich das vertrage – gewaschen 
Der kam im letzten Frühjahr von der Erdinger Patchworkmesse mit. 
(Wo der Stoff produziert wurde, wüsste ich allerdings auch gern.) 
Er ist ziemlich leicht, extrem elastisch in alle Richtungen und rollt wie die Seuche. 

Schnitt: der mittlerweile Altbewährte
Da fällt mir gerade ein: Dieses blaue Shirt hat in der Zwischenzeit auch noch eine zweite Auflage bekommen.... braucht vielleicht keinen eigenen Eintrag, sieht genauso aus, wie das erste. 
Seitennähte: 100%BW, Overlock, ansonsten P 5
Ausschnitt: Diesmal ein bisschen anders.