Montag, 29. Mai 2017

kleines Montagsgeschenk





... im Vergissmeinnicht-Dschungel. 
Im Vorbeigehen denke ich: Huch? 
So schön! 
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Samstag, 27. Mai 2017

Garn: Gotland trifft BFL

Das wurde schon im April fertig und wartete dann lange geduldig auf der Spule auf seine Abwicklung.... 
Es fühlt sich wunderschön an und darf vielleicht zu Socken werden. 
Allerdings war ich am Ende doch verblüfft, dass es um so viel länger geworden ist, als sein Kollege. 

Memo: 
50%Gotland, 50% Bluefaced Leicester, 
selbst gefärbt mit Säurefarben, sehr schön zu spinnen
ca. 150g/383m
Sonata 1 : 18, kurzer Auszug, Zwirn: Bliss 1 : 18

Freitag, 26. Mai 2017

Stofffärbung (IV): Nachschlag


Teil I
Teil II
Teil III 
Teil IV

Beim Zuschneiden der Quadrate für den geänderten Musterentwurf hatte ich festgestellt, dass mir die Stoffe mit Grüneinschlag nicht reichen würden. Außerdem wollte auch noch relativ einheitliche Stoffe für den "Rahmen" färben. So packte ich die wohlverräumten Stofffarben noch einmal aus... 

Vorgehen: Stoff erst in Sodalösung einweichen, abtropfen, Farbe in der "Auflaufform" gezielt auf den Stoff träufeln, einarbeiten, tagsüber im Joghurteimer in der Sonne und über Nacht im Haus einwirken lassen, auspacken spülen, waschen. 

Farbansatz: Je 25ml Farbe auf 250ml Wasser in gelb (004) und blau (072).  
Stoff: Hemdenfilets (alte Herren-Hemden) insgesamt ca. 950g


Färbung 1: 
Ziel: mittleres bis kräftiges Blau, 
2 Hemden mit blauen Nadelstreifen

Für diese Färbung habe ich viel von der blauen Farbe verwendet. 
Von den Gewichtsanteilen her hätte der Stoff so dunkel rauskommen müssen, wie er im Reindl auch aussah, aber nach dem Spülen blieb "nur" ein Hellblau übrig. Ich frage mich, ob diese beiden Hemden aus dem gleichen Stoff irgendeine Ausrüstung hatten, die die Farbaufnahme behindert hat. 

Färbung 2:
Ziel: Blau-Petrol-Grüntöne
Hemd mit breiteren grünen Streifen

Ergebnis wie gewünscht.



Färbung 3: 
Ziel: Aufbrauchen der Restfarbe und Verschönern der restlichen Hemdenfilets

Bühne frei für Spielerei.....  

Aus einer Laune heraus habe ich die Stoffe nicht auseinandergefaltet und in der Form "drapiert", sondern fein säuberlich auf die passende Reindl-Größe zusammengefaltet und platzsparend in die Form gelegt wie in einen Kleiderschrank. Dann habe ich die Farbe darüber geträufelt, zwischendurch ein paar Lagen Stoff aufgehoben und Farbe zwischen die Stofflagen gegeben. 
Die nassen Stoffe schön aufeinandergedrückt und ein bisschen herumgematscht. 
Mit blau habe ich das in der rechten Hälfte der Form gemacht, mit gelb in der linken. 
Sodann habe ich die Stofflagen miteinander zu einer Rolle gerollt  und diese ein wenig hin und hergrollt, damit sich die Farbe gut in den Stoffen verteilt. 
Diese Rollerei habe ich von allen vier Seiten her gemacht. 
Die letzte Rolle kam, fest und rund wie sie war, zum Einwirken in den Joghurteimer. 

Von der "Flach- und Roll-Färberei" gab es ingesamt zwei Portionen. 

Die Ergebnisse erinnern teilweise an "Klecksbilder" mit Wasserfarben aus Kindertagen. 
Die Stoffe gefallen mir sehr, wenngleich auch noch die Idee für eine Verwendung fehlt. 
   



Anschließend steckte ich in der "Müschluckerfärbung" die Farbreste mit ein paar nicht eingeweichten Bettlakenresten in einen Joghurteimer, übergoss das Ganze mit etwas Sodalösung und wartete ab. Es ergaben sich schöne kräftige und lebendige Grüntöne. 

Die Färberei hat Spaß gemacht. 

Aber so ganz glücklich bin ich mit diesen Farben trotzdem nicht, weil so viel Buntes in die Kläranlage fließt... 














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Dienstag, 23. Mai 2017

Stofffärbung – geknetet (III)

Die Hemden-Filets waren fertig gefärbt, doch es war noch viel Farbe übrig. Vor allem magenta, von dem ich in der blau-Palette ja nur ein paar Tropfen gebraucht hatte. 

Also beförderte ich 2 Stoffe aus Dornröschens Schatzkiste zutage – einen alten weißen Kopfkissenbezug und ein Stück naturfarbenes Mangelleinen – und verwendete sie für weitere Färbeexperimente.
Diesmal wurde drapiert, wie im Buch von Christa Rolf: "Grundkurs Stoffe färben" beschrieben. 

Vorgehen:
(Folgendes ist keine Anleitung, sondern meine persönlichen Notizen!) 

Stoff in Sodalösung einweichen, nach ca. 30 Minuten rausnehemen, abtropfen, etwas ausdrücken. 
In der Färbe-Auflaufform ausbreiten und "drapieren". 
Sodann Farblösung drüberschütten und einkneten.
In einen blauen Joghurteimer stecken, fest verschließen, in die Sonne stellen, nachts ins Haus, am nächsten Morgen auspacken, spülen, waschen. 

Ich habe zunächst rot auf der Mitte des Stoffes verteilt, dann geknetet. 
Naturgemäß läuft viel Brühe unten in das Reindl. Die habe ich abgegossen und in einem Glas aufgefangen, bevor ich mit der nächsten Farbe weitergemacht habe. 

Neben der Panscherei hatte ich ein paar ausrangierte, herren- und nutzlose Stofftaschentücher parat, die ich hie und da und wo nötig zum Wischen verwendete, anschließend in die Gläser mit den aufgefangenen Farbresten stopfte und ebenfalls in die Sonne stellte.  
      (Foto: Müllschlucker-Taschentücher)

Beim Mangelleinen fiel auf, dass nach dem Sodalösungsbad eine Menge braune Brühe rauskam, obwohl das schon öfter gewaschen war. Und dieses Stoffstück musste sehr, sehr viel gespült werden. Diese Mangeltücher sind immer wieder spannend.... 
Irgendwie hat sich durch die Prozedur auch der Griff verändert, es fällt jetzt weicher. Mal sehen, was daraus werden will.  

Der Kopfkissenbezug mutierte in meinem Kopf schon zur Patchworkdecke. Ich bin gespannt, ob sie jemals aus dem Kopf raus und unter die Nähmaschine kommt. 

Vorher ist jedoch die Hemden-Himmels-Decke dran, für die ich schon eifrig zuschneide.
Weil die Stoffe tatsächlich Himmelsfarben bekamen (was ich nicht zu glauben wagte), habe ich mich für ein anderes Muster  entschieden, als ursprünglich geplant, und musste nun feststellen, dass ich von den Grüntönen zu wenig habe. So werde ich zeitnah wohl nochmal zu den Farbdosen greifen. Hemden-Filets sind noch genug da. 

Gibt es eine gute Verwertung von "Hemden-Knochen" (Krägen, Manschetten, Passen)? 

Wenn ich nun die drei Färbe-Methoden vergleiche, gefällt mir eigentlich die letzte am besten, weil sie trotz der Panscherei irgendwie am unaufwändigsten ist.  

Teil I
Teil II
Teil III 
Teil IV



Verlinkt mit dem Creadienstag






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Montag, 22. Mai 2017

Stofffärbung im Gurkenglas (II)


Teil I
Teil II
Teil III 
Teil IV

2. Versuch:

Verbesserungswünsche gegenüber dem ersten Versuch

1. Ich möchte die Plastiktüte umgehen
2. Ich möchte eine etwas gleichmäßigere Mischung der Ausgangsfarben
3. Ich möchte, dass mehr Farbe im Stoff bleibt und weniger durch den Abfluss rutscht. 

Lösungen/Gedanken: 
1. Gurkenglas: fest verschließbar; stochern statt kneten
2. Beim ersten Versuch hatte ich die Grundfarben einzeln auf den Stoff gegeben, erst dort hat sich blau und gelb zu grün vermischt. Das ergab interessante Farbeffekte. 
Diesmal werde ich jedoch die Farben vor dem Stoffkontakt zusammenmischen. 
3. Auch wenn die Farben "Kaltreaktivfarben" sind, werde ich diesmal ausprobieren, ob Sonnenenergie die Reaktionsfreudigkeit erhöht und zu besserer Farbausbeute führt. 

Vorgehen: 

Folgendes ist keine Anleitung, sondern lediglich Notizen zu meiner eigenen Erinnerung! 

Sodalösung ansetzen: 50gSoda/1l Wasser

Farblösungen: zwei vom Vortag + zwei neue anrühren: 

Farblösung (Procion MX)
blau (072): 20ml Pulver/250ml Wasser (Rest vom Vortag)
gelb (004): 20ml Pulver/166 ml Wasser (Rest vom Vortag)
türkis (068): 20ml Pulver/250ml Wasser
magenta (034) : 15ml Pulver/ 150ml Wasser

Stoff: restliche Teile der alten Hemden vom Vortag. 
Je 40-50ml Farblösung + evtl. 10ml Wasser ins Glas geben und im Glas mischen.
Je 100-105g trockenen Stoff auseinanderfalten und ins Glas stopfen.
Glas zuschrauben und auf dem Kopf abstellen, während das nächste Glas vorbereitet wird. Die Farbe dringt in den Stoff vor. 

Dann das erste Glas wieder umdrehen, aufschrauben, 150-220ml Sodalösung einfüllen. mit einem Kochlöffelstiel darin herumstochern. 

Zudrehen, in die Sonne legen. 
Mit allen anderen Gläsern ebenso verfahren. 
Die geschlossenen Gläser vor allem am Anfang viel schütteln, drehen, bewegen....... für den Rest des Tages in der Sonne liegen lassen, immer wieder mal zwischendurch bewegen. 

über Nacht im Haus aufbewahren, morgens spülen

Farbmischungen: 
erstes Glas: Rest Blau vom Vortag (ca. 40ml) + gelb (ca. 10ml) 
andere Gläser: 40-50ml türkis + 1-2ml magenta; in einem Glas + 5ml gelb 

Anmerkungen: 
jedes Glas enthält mehr Stoff, als jede Plastiktüte am Vortag
die Farblösungen sind eher schwach angesetzt
Trotzdem sind die Stoffe am Schluss vergleichbar oder leuchtender gefärbt. 
Ich habe schon den Eindruck, dass bei dieser Färbung mehr Farbe im Stoff hängen geblieben ist und nicht ganz so viel Spülerei nötig war. 
Auch bei dieser Färbung bleiben nach dem Waschen auf dem Stoff teilweise die einzelnen Farbkomponenten (magenta,gelb) erkennbar. 


Am Ende war noch Farblösung in türkis, magenta und gelb übrig, so dass ich noch ein drittes Färbeexperiment wagte..... Crazy Müllschlucker sozusagen.  

Doch für heute habe ich genug geschrieben. 

Stoffe aus den Plastiktüten und Gurkengläsern – Farben schlecht echt darstellbar: 


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Samstag, 20. Mai 2017

Rohstoff Hemd: Stoff werde bunt! (I) (Plastiktüte)


Der Rohstoff: ein Duzend Baumwollhemden mit abgewetzten Krägen.
Das Ziel: bunte Stoffe für eine Patchworkdecke.
Vom Sohn gewünschte Farbe: "Wie der Himmel." 
– Dass ich das hinkriege, daran zweifle ich.... 

Vorbereitung: 

Vorwäsche bei 75°, 50% Waschpulver+50%Soda

Hemden zerlegen.
Warum? Flache Stoffstücke sind in jedem weiteren Verarbeitungsschritt leichter zu handhaben als ein komplettes Hemd. Überschüssige Teile wie Krägen und Manschetten verschwenden keine Farbe.

Das erste Hemd habe ich mit der Zackenschere zerschnitten, aber das war recht mühsam. Schätzungsweise sind die Stoffe dicht genug gewebt, dass sie auch bei glatten Schnitten nicht allzusehr fransen.

Vorher - nachher: 

Übrig bleibt etwa 1qm "Nutzfläche" pro Hemd.

Mittlerweile habe ich beim Filetieren eines Hemdes schon Routine entwickelt: Erst mit der Schere Manschetten und Ärmel ab- und die vordere Schulternaht sowie die vorderen Kragenhälften aufschneiden. Dann auf links auf die Matte legen und mit dem Rollschneider die Seitennähte, Passe, Knopfleisten und an den Ärmeln die Ärmelnähte abschneiden. Tasche abtrennen.  

Färben

Alles Wissenswerte und die Hintergründe finden sich in dem Buch "Grundkurs Stoffe Färben" von Christa Rolf.

Folgende Notizen sind zu meiner persönlichen Erinnerung und keine Anleitung zum Nachmachen! 

1. Versuch im Plastikbeutel, nach S.31 im og. Buch

Ziel ist eine strukturierte/marmorierte/ungleichmäßige Färbung

Sodalösung: 50 Soda/1l Wasser

Farblösung mit Procion MX
blau (072): 20ml Pulver/250ml Wasser
gelb (004): 20ml Pulver/166 ml Wasser

Im Buch ist vorgesehen, dass zunächst die Flüssigkeiten in den Beutel kommen, danach der Stoff. Ich habe die umgekehrte Reihenfolge gewählt, denn für Flüssigkeit in Gefrierbeutel bin ich zu ungeschickt. 

Vorgehen:
je ca. 90g Stoff in einen Gefrierbeutel
dazu: 200ml Sodalösung und Farblösung (Reihenfolge unterschiedlich)

50ml blau
40+10ml blau + gelb
45+5ml blau+gelb
30+20ml blau + gelb
40+5ml blau + gelb

Nachdem alles im Beutel ist, wird durchgeknetet. Ich habe später alle fünf Beutel zusammen in einen 3l-Joghurteimer über Nacht im Bad stehen lassen. 
Einwirkzeit ca. 17 Stunden, ausspülen.

Anschließend sollen die Stoffe in der Waschmaschine gewaschen werden.
Ich habe sie jedoch zum Trocknen auf die Leine gehängt, da ich sie am Ende in einem Aufwasch zusammen mit den noch folgenden Färbungen waschen wollte.

Vorher: 6 Hemden, weiß oder weißblau bzw. weißgrün gestreift, filetiert
am nächsten Morgen:
gespült, aber noch nicht gewaschen:

Anmerkungen:
Die Arbeit mit den Plastiktüten ist mir unsympathisch. Wegen der Müllproduktion, weil ich dem Dichthalten nicht traue, weil man sie auch gar nicht richtig dicht verschließen kann, jedenfalls ich nicht, wenn ich Gummihandschuhe trage.
(Tatsächlich standen im Joghurteimer morgens 2 cm Farbflotte.)

Im Vergleich zum Wolle-färben braucht man relativ viel Farbpulver und die Farbe scheint nicht so ergiebig. Manche Stoffe sind deutlich heller geworden, als ich das erwartet hatte. 
Es sind aber auch kräftige Farben dabei. 

Man muss die Stoffe nach dem Färben sehr, sehr viel spülen und das empfinde ich als mühsam und lästig. Sehr viel Farbe geht durch den Abfluss verloren..... 

Die Stücke reichen noch nicht für eine Decke und es ist auch noch angerührte Farbe da, also gibt es zeitnah einen zweiten Versuch mit einigen geänderten Parametern... 

Doch: ein paar Stoffstücke haben wirklich die Farbe des Himmels angenommen..... 


Teil I
Teil II
Teil III 
Teil IV


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Donnerstag, 18. Mai 2017

Täschchen aus Patchwork-Probelappen

Sie entstanden fast nebenbei, als ich fürs Sofa neue Kissen nähte. 
Meine Nähmaschine Janome ist sehr empfindlich. 
Stoff, Garn, Stich und Nadel müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, damit sie ordentlich näht. Daher sind bei dieser Maschine quasi vor jeder Naht Nähproben mit Originalmaterial nötig. 
(Dass sie dann im Ernstfall wirklich sauber näht, ist damit leider auch noch nicht garantiert.) 

Gemäß der auszuführenden Arbeiten waren Nähproben in zwei Teilen nötig:  
1. Patchworknähte, 2. Quilten
Das lässt sich ja ganz gut miteinander verbinden.  

Ich habe diese Nähproben von vornherein sauber ausgeführt, um sie am Ende als Täschchen verwerten zu können. So hat das ganze Geteste wenigstens noch einen weiteren Nutzen und verschwendet nicht nur Stoff, Garn und Zeit. 

Das kleinere Täschchen (links) diente als Versuchskaninchen für ein verrücktes Kissen (Foto folgt hoffentlich bei Gelegenheit), bei dem ich viel mit Zierstichen gequiltet habe. 
Wer genau hinschaut, findet zahlreiche Fehlstiche.... 
.. allerdings war das erste Stoffstück dann voll, als ich endlich die richtige Kombi für dieses Kissen gefunden hatte. Deshalb musste ich noch ein zweites Probestück für die Steppstiche der anderen Kissen anfertigen. 

Beim Größeren sind die Testnähte für das Zusammenspiel von Garn, Fuß und Nadel meist in oder knapp neben der Naht. 
Als alle Kissen fertig waren, habe ich mich dann auf den kleinen Flächen dieses Stoffstücks noch just for fun mit dem Zierstichen meiner Maschine ausgetobt. 
Damit es nicht so fad aussieht
Die fertigen Beutel gefallen mir gut und fühlen sich durch die Polsterung auch sehr schön an. 

Dienstag, 16. Mai 2017

Der Stoff, aus dem

 ... die zukünftigen Patchworkdecken sind.  
Jedenfalls in meiner Phantasie. 
Hemden meines Vaters, viel getragen, abgetragen und zerschlissen an den Krägen, 
aus feinen Stoffen von guter Qualität. 
Ob die Sonne heute aus dieser Hemdbrust die Flecken rauszieht? 



Eigentlich wollte ich an dieser Stelle von den sechs Patchworkkissen berichten, an denen ich seit Palmsonntag herumnähte. Mittlerweile sind sie fertig und schon in Betrieb genommen. 

Eigentlich wollte ich auch schreiben, was ich dabei alles gelernt habe und welche Pannen ich demnächst meiden will, aber leider ist das jetzt schon so lange her, dass es schon fast mühsam wird und mir die rechte Lust dazu fehlt.... 

Und leider sind inzwischen die Fotos verschollen, die ich beim Entstehungsprozess gemacht habe. Mal sehen, ob mein Liebster sie wiederfindet, wenn er die Speicherkarte entsprechend behandelt, wenn er Zeit dazu hat... 

Ich muss wohl doch meinen Blog wieder mehr als Tagebuch mit laufenden Einträgen nutzen, lieber gleich aufschreiben, was ich werkle und mir denke, bevor die Zeit schon weitereilt und anderes im Kopf Raum und Platz einnimmt.... auch wenn das dann nicht so strukturiert wird, wie ich es gerne hätte. 

Vielleicht doch lieber spontan und unorganisiert schreiben als gar nicht oder mühsam...  


Eigentlich sollte ich heute die Blumen am Grab meiner Tochter richten, 
aber es fällt mir so schwer, mich aufzuraffen.  


Jedesmal, wenn ich aus dem Garten komme, habe ich abgefallene Blüten im Haar. 


Nachtrag am Abend: 
Ein kleiner weißer Falter im Garten erregt meine Aufmerksamkeit. 
Mittlerweile weiß ich, dass es sich um eine Dame handelt. 
Als sie mein Interesse bemerkt, setzt sie sich in Pose. 
Was für ein hübsches Tier! 
Wahrscheinlich ist sie ein Aurorafalter, Anthocharis cardamines.